(nar) Viele Menschen spüren im Arbeitsleben immer wieder eine gewisse Zerrissenheit - zwischen äußeren Anforderungen und inneren Wünschen, zwischen Leistungsdruck und Gestaltungswillen. »inspire!«-Autor Paul J. Kohtes agiert als Vermittler zwischen beiden Dimensionen, denn für den Zen-Lehrer bietet dieses Dilemma die Chance, zu einer neuen Haltung zu finden, die vermeintliche Gegensätze miteinander versöhnt. Im Seminar zen@work, das er vom 28. bis 30. Mai 2010 beim Integralen Forum Berlin hält, wird er mit einer Mischung aus meditativen Übungen und Yoga einen Raum schaffen, um zu einer neuen Balance zu kommen.
Weitere Informationen zur Verstanstaltung und Anmeldung
Buch-Tipps
zen@work - Manager und Meditation von Willigis Jäger / Paul J. Kohtes (Hrsg).
Dein Job ist es, frei zu sein - Zen und die Kunst des Managements von Paul J. Kohtes
Hören Sie auf zu rennen - Was Manager von Hase & Igel lernen können von Paul J. Kohtes / Nadja Rosmann
am 4. Februar 2010 in: Top-News, Veranstaltungen, alles
(nar) Der Online-Dienst getAbstract, der seinen Lesern das Wissen aktueller Businessbücher als komprimierte Zusammenfassungen anbietet, empfiehlt im Februar den Titel Wir sind die Wirtschaft von »inspire!«-Autor Kai Romhardt. In der getAbstract-Empfehlung heißt es: “Mitten in seiner erfolgreichen Karriere wurde der Manager und Unternehmensberater Kai Romhardt von einer Sinnkrise erfasst. Er stellte sein Leben unter dem Einfluss buddhistischer Lehren neu auf, um zu größerer Zufriedenheit, zu Sinnhaftigkeit und Glück zu finden. Dem buddhistischen Denken ist das Wirtschaftsleben keineswegs fremd. Der Stellenwert, den der westliche Kapitalismus dem Wettbewerb beimisst, gilt aber als zutiefst unbuddhistisch. Romhardt plädiert für einen achtsamen Umgang mit Arbeit, Geld und Konsum. Diese drei Faktoren dekliniert er in dem Buch durch. Formulierungen wie ’sich von unheilsamen Geisteszuständen befreien’ bleiben allerdings recht wolkig und eignen sich jedenfalls nicht als schnelle Problemlöser. Darum geht es Romhardt auch nicht, eher um einen Appell an die innere Einstellung. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die in ihrem täglichen Tun Sinn erfahren wollen und dafür auch bereit sind, einschneidende Veränderungen vorzunehmen.”
Zur Empfehlung
am 3. Februar 2010 in: News, Top-News, alles
(nar) Die West-östliche Weisheit Willigis Jäger Stiftung veranstaltet vom 16. bis 18. Mai 2010 ihr alljährliche Symposium “Spirit in Leadership” im Benediktushof in Holzkirchen bei Würzburg, das in diesem Jahr unter dem Motto “Mit Weisheit in Führung gehen” steht. Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat offenkundig gemacht, dass sich egogetriebene Konzepte und die Verhaftung am schnellen Erfolg nicht nur gegen die Macher selbst, sondern vor allem auch gegen die Natur, die Gesellschaft und das System wenden. Die Zukunft unserer Welt lebenswert und nachhaltig zu gestalten, braucht es eine Dimension mehr: die Orientierung an Sinn und Werten, wie sie schon in den spirituellen Traditionen seit Jahrtausenden überliefert worden sind. Wer sich diesem Weg anvertraut, wird seine Entscheidungen achtsam treffen und sein Handeln am Wohl seiner Mitmenschen und an der Bewahrung unserer natürlichen Grundlagen ausrichten. Es ist an der Zeit, mit Weisheit in Führung zu gehen und dem Ruf in die tiefere Verantwortung zu folgen. Das Symposium lädt dazu ein, die entsprechenden geistigen Grundlagen zu entfalten. Profilierte Leader berichten über ihre authentischen Erfahrungen, wie sich Weisheit im Business und im Berufsalltag umsetzen lässt.
Zum vollständigen Programm:
www.west-oestliche-weisheit.de/veranstaltungen.html
Buch-Tipps
Ganz oder gar nicht! Die sechs Prinzipien bewusster Führung und die Kunst, Unternehmen vom Sand im Getriebe zu befreien von Lance Secretan
zen@work - Manager und Meditation von Willigis Jäger / Paul J. Kohtes (Hrsg.)
am 3. Februar 2010 in: Top-News, Veranstaltungen, alles
Der Westdeutsche Rundfunk hat sich in seiner Sendung “Lebenszeichen” der Frage gewidmet, was Wohlstand ist. Mit dabei ist »inspire!«-Autor Kai Romhardt, der im Herbst mit seinem neuen Buch Wir sind die Wirtschaft neue Perspektiven für unser Verhältnis zum Thema Konsum aufzeigte und mit einem buddhistischen Blick auf wirtschaftliche Prinzipien verdeutlichte, wie wir unser persönliches Verhältnis zu Themen wie Wohlstand und Besitz nicht nur überdenken, sondern auch ausgeglichener gestalten können. Die Hörfunkautorin Helena Pekalis beleuchtet in dem Feature, welche Trugbilder wir uns von Reichtum machen und welche positiven Perspektiven wir entwickeln könnten. Romhardt warnt in dem Beitrag davor, Fehlentwicklungen wie die Wirtschafts- und Finanzkrise alleine am Verhalten einzelner Akteure, seien es Banker oder Unternehmen, festzumachen, und rät dazu, die eigene Betroffenheit viel bewusster zu reflektieren: “Es geht darum, nicht zu sagen: DAS sind die PERSONENGRUPPEN, die das angerichtet haben, sondern: Da gibt es GEISTESZUSTÄNDE, die sind destruktiv, und da gibt es Ideen, die sind destruktiv, und das fängt in meinem EIGENEN Leben an.” Im Interview erklärt der »inspire!«-Autor, wie sich mehr Achtsamkeit im Hinblick auf die eigenen Vorstellungen gegenüber Themen wie Geld und Konsum entwickeln lässt - eine Perspektive, der wir im Alltag gemeinhin oft relativ wenig Aufmerksamkeit schenken. “Wir werden zu Denkern ausgebildet, aber wir haben keine professionelle Ausbildung, wie wir unser Denken SCHULEN können im Sinne von, es auch in heilsame Bahnen zu lenken“, sagt Romhardt. Das vollständige Feature steht online zum Anhören zur Verfügung.
am 25. Januar 2010 in: News, Top-News, alles
(nar) „Wie sieht eine Welt aus, in der wir morgens aufwachen und wissen, dass es nur einem Menschen unter fast sieben Milliarden nicht gut geht? Und in der wir auch gleichzeitig alles Erforderliche geben würden, damit auch dieser Mensch seinen Platz im Leben findet?“, fragt der spirituelle Lehrer Thomas Hübl, der im Zuge seiner Arbeit die große Vision verfolgt, zur Entwicklung einer neuen Wir-Kultur beizutragen. In der Wirtschaft regiert nach wie vor eher der Egozentrismus, und das, obwohl immer mehr Ökonomen einsehen, dass das Business vor allem vom Vertrauen lebt. Zahlreiche Studien belegen, dass Geschäfte immer dann am besten und effektivsten funktionieren, wenn die daran Beteiligten sich einer gemeinsamen Ethik verpflichtet fühlen. In einem Beitrag für das anthroposophische Magazin info3 (erscheint im Februar 2010 in der Druckausgabe) widmet sich »inspire!«-Autorin Nadja Rosmann der Frage, wie der Weg zu einer Wir-Kultur aussehen könnte, der hier einen neuen Orientierungsrahmen schafft. Am Beispiel der Impulse des amerikanischen Soziologen Amitai Etzioni, der im Dezember 2009 den Meister Eckhart Preis der Identity Foundation verliehen bekam, und im Kontext der Gedanken von Rudolf Steiner, zeigt der Beitrag, dass Gemeinschaftsbezüge eine ganz natürliche Entwicklung im Rahmen menschlicher Bewusstseinsevolution ist, die sich längst vollzieht. „Was wir jetzt suchen müssen, ist die Erweiterung dieser Gemeinschaft, die allumfassende Gemeinschaft. Der Hauptgrund, warum wir den Bereich unserer Identität erweitern müssen, liegt darin, dass technologische und ökonomische Prozesse globalisiert wurden und unsere moralischen und politischen Institutionen nicht mit der Entwicklung der ökonomischen und technologischen Kräfte Schritt halten. Eigentlich befinden wir uns während der gesamten Geschichte seit der Moderne immer in einer Art Aufholjagd“, konstatiert Amitai Etzioni, nicht zuletzt im Hinblick auf die großen globalen Herausforderungen wie Terrorismus, Massenarbeitslosigkeit oder Klimawandel. Welche Anregungen dazu die Soziologie liefern kann und warum es wahrscheinlich ist, dass eine spirituelle Perspektive hier eine tragende Rolle spielt, können Sie in der Online-Version des Artikels auf der info3-Webseite nachlesen.
am 19. Januar 2010 in: News, Top-News, alles
(nar) Das anthroposophische Magazin info3 beschäftigt sich in seiner Januar-Ausgabe mit der Kehrseite des Konsums. Nachdem die erste Euphorie zu nachhaltigem Konsum etwas abgeklungen ist, nicht zuletzt unterlegt durch verschiedene Studien, die zeigen, dass die konkrete Kaufbereitschaft der Verbraucher für faire, aber teurere Produkte doch zurückhaltender ist als diesbezügliche positive Selbstaussagen, widmet sich der info3-Artikel unter der Überschrift “Ab sofort wird scharf geschossen” der Frage, welche spirituellen Dimensionen sich bei diesem Thema zeigen. Im Beitrag kommt auch »inspire!«-Autor Kai Romhardt zu Wort, der dafür plädiert, sich mit mehr Achtsamkeit den eigenen Konsumbedürfnissen zu widmen. “Ohne Achtsamkeit sind wir nicht länger Herr unserer Konsumprozesse. Die Prozesse und Konsumobjekte greifen nach uns und wir leisten mit nachlassender Bewusstheit und Energie immer geringeren Widerstand”, so der Gründer des Netzwerkes Achtsame Wirtschaft. Seiner Meinung nach sind es vor allem unheilsame Geisteszustände, die uns zum Konsum treiben, beispielsweise wenn wir aus Neid mit anderen um den Besitz von Statussymbolen konkurrieren, Trauer unter Einkäufen ersticken, aus Gier nach Schnäppchen jagen oder versuchen, mit (nachhaltigen) Produkten unsere Minderwertigkeitsgefühle zu kompensieren.
Den vollständigen Artikel können Sie hier mit freundlicher Genehmigung der info3-Redaktion herunterladen.
info3 berichtet regelmäßig über Beispiele alternativen Wirtschaftens und stellt Pioniere einer nachhaltigen Ökonomie vor. Ein kostenloses Probe-Abo ist hier erhältlich.
Buch-Tipp
Wir sind die Wirtschaft von Kai Romhardt
am 13. Januar 2010 in: News, Top-News, alles
(nar) Am 26./27. November 2010 findet in Berlin der erste interdisziplinäre Kongress zur Meditations- und Bewusstseinsforschung statt. Er steht unter dem Motto „Neue Perspektiven für unser Wissen von uns selbst“. Renommierte deutsche und internationale WissenschaftlerInnen werden im Atrium der Deutschen Bank in Berlin-Mitte die neuesten Erkenntnisse aus Neurowissenschaften, Medizin, Psychologie, Religionswissenschaft und Philosophie vorstellen und zeigen, wie Meditation bei Stress, Burn-out oder Depressionen helfen kann, welche positiven Wirkungen von spirituellen Praktiken auf die Empathiefähigkeit von Individuum und Gesellschaft ausgehen und wie eine aufgeklärte Spiritualität den vermeintlichen Widerspruch zwischen persönlicher Erfahrung und wissenschaftlicher Plausibilität überwinden kann. Empirirsche Forschungsbeispiele werden unter anderem zeigen, wie Meditation bei den typischen Belastungssymptomen der Arbeitswelt ansetzen und zu einer achtsamkeitsbasierten Stressbewältigung führen kann.
»inspire!«-LeserInnen haben die Möglichkeit, sich zum vergünstigten Partnertarif von 285 Euro anzumelden (Normalpreis 340 Euro), wenn sie bei der Anmeldung unter Partnertarif “Kamphausen” angeben.
Weitere Informationen:
www.meditation-wissenschaft.org
Buch-Tipp
zen@work - Manager und Meditation von Willigis Jäger/Paul J. Kohtes (Hrsg.)
am 13. Januar 2010 in: Top-News, Veranstaltungen, alles