Aus: Inspirieren statt motivieren!

Wenn wir unsere Bestimmung, Aufgabe und Berufung miteinander in Einklang bringen, dann ist das ein wichtiger Schritt zur Bestätigung und Vertiefung unseres Lebens.

- Lance Secretan, »inspire!«-Autor -

 

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11. April 2007

Heiligenfeld Kliniken: Mehr als nur ein Job!

Die 25 TOP-Arbeitgeber des erstmals ausgetragenen Wettbewerbs “Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2007″ wurden am 31. Januar in Berlin durch Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Leiter der Forschungsgruppe Public Health des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, ausgezeichnet. In dem seit Mitte 2006 laufenden bundesweiten Wettbewerb ermittelte das Great Place to Work Institut unter 51 Teilnehmern die attraktivsten Arbeitgeber. Als Gesamtsieger gingen die Heiligenfeld Kliniken aus Bad Kissingen hervor. Ergänzend hat die Klinikgruppe, die sich auf die Behandlung von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen spezialisiert hat, auch den Sonderpreis “Qualifizierung” für ihre umfassende und systematische Qualifizierung der Mitarbeiter gewonnen.

Seitdem sich die Wettbewerbsbedingungen im Gesundheitswesen verschärft haben, gilt eine Arbeit im Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung nicht mehr unbedingt als Traumjob: Sowohl Ärzte als auch Pflegekräfte leiden unter der hohen Arbeitsbelastung, ungünstigen Arbeitszeiten und der Zunahme fachfremder Aufgaben. “Gerade die Einrichtungen im Gesundheitswesen stehen vor der Herausforderung, durch Führungskompetenz und eine positive Arbeitsplatzgestaltung ihren MitarbeiterInnen zu ermöglichen, motiviert, gesund und mit hoher Qualität zu arbeiten”, hob Frank Hauser, Leiter des Great Place to Work Institutes, in seiner Einführung im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal des Berliner Radisson-Hotels hervor. Dass dies möglich ist, habe der Wettbewerb “Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2007″ bei seiner Premiere gezeigt: Von den 51 Unternehmen, die sich in den drei Größenklassen 20 bis 500, 501 bis 2000 und über 2000 Mitarbeiter der Konkurrenz gestellt hatten, ging die Fachklinik Heiligenfeld als Sieger der ersten Größenklasse und als Gesamtsieger hervor. Außerdem gewann die Klinikgruppe den Sonderpreis “Qualifizierung” für ihre breit gefächerte und systematische Mitarbeiterförderung.

Entscheidend war das Mitarbeitervotum
Grundlegend für die Bewertung waren eine anonyme Mitarbeiterbefragung, die zu zwei Dritteln in das Ergebnis einfloss sowie eine Prüfung der Personalkonzepte und -maßnahmen. Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die Frage, welche Bedeutung die teilnehmenden Unternehmen den fünf Aspekten Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamorientierung im Unternehmensalltag beimessen und wie die Mitarbeiter ihre Arbeitsplatzsituation gemessen an diesen Aspekten bewerten. Mit der Psychonomics AG hatte sich das Great Place to Work Institut einen unabhängigen Forschungspartner ins Boot geholt.

Die beiden Geschäftsführer Dr. Joachim Galuska und Fritz Lang strahlten über das ganze Gesicht, als sie von Prof. Dr. Rolf Rosenbrock das Gütesiegel über ihre ausgezeichnete Arbeitsqualität erhielten. Joachim Galuska: “In lebenswerte Arbeitsplätze und eine kooperative Unternehmenskultur zu investieren, liegt auf der Hand: Denn nur Mitarbeiter, die primär als Menschen und nicht als Kostenfaktor betrachtet werden, strahlen eine menschliche Atmosphäre aus, in der Patienten einen guten Rahmen für ihre Heilung finden.”

Bestätigt in ihrer Arbeit fühlte sich auch die Leiterin der Personalentwicklung, Dorothea Galuska, die die Grundlagen der Personalmaßnahmen von Heiligenfeld kurz erläuterte: “Wir bieten unseren Mitarbeitern viel Raum, ihre Ideen zur Verbesserung von Arbeitsabläufen in der Klinik einzubringen. Unsere Geschäftsführer laden auf den Mitarbeiterversammlungen, im hausinternen Meinungsforum oder via Intranet zum Austausch ein. Durch ihre Präsenz in Teams und offenen Gesprächsabenden stehen sie in engem Kontakt zu den Mitarbeitern. Grundlage hierfür ist ein vertrauensvolles Arbeitsverhältnis mit gegenseitigem Respekt”, so die Personalexpertin. Einen hohen Stellenwert in Heiligenfeld genießt das Qualitätsmangement, in das die Mitarbeiter durch regelmäßige QM-Projekte eingebunden werden. Daneben motiviert, dass die Klinik die Weiterbildung und Qualifizierung ihrer Mitarbeiter engagiert fördert: Ein differenzierter Fortbildungsplan für die einzelnen Arbeitsteams, eine eigene Akademie mit Weiterbildungsangeboten für Externe und Mitarbeiter, Freistellung für Fortbildungen sowie interne und externe Supervisionen sind nur einige der zahlreichen Angebote. Auch in die Ausbildung investiert die Geschäftsführung: Den sich momentan abzeichnenden positiven Trend auf dem Arbeitsmarkt hat die Klinik in den letzten Jahren vorweggenommen und kontinuierlich ihre Ausbildungsplätze aufgestockt.

Betriebliche Gesundheitsförderung
“Als Einrichtung des Gesundheitswesens fühlen wir uns nicht nur der Heilung von Kranken verpflichtet, sondern möchten auch günstige Rahmenbedingungen zur Gesundheitsförderung unserer Mitarbeiter schaffen”, führte der kaufmännische Direktor Fritz Lang aus. Dazu gehören eine biozertifizierte vollwertig ausgerichtete Küche, eine ökologische Architektur sowie Arbeitsplatzanalysen und Gesundheitsberatung durch die Physiotherapeuten der Klinik. Mit dem Blick nach vorn verspricht sich das Duo Lang und Galuska durch die Auszeichnung einen weiteren Imagegewinn in und über die Region Main-Rhön hinaus sowie am Personalmarkt.

Stolze Mitarbeiter
Große Begeisterung und Stolz empfanden auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, als sie kurz nach der Auszeichnung von der Top-Platzierung Heiligenfelds erfuhren. Krankenschwester Elisabeth Weisenseel sprach mit ihrer ersten Reaktion vielen Kollegen aus der Seele: „Meine Arbeit in Heiligenfeld ist für mich mehr als nur ein Job. Wir haben eine klasse Teamkultur, sehr gute Sozialleistungen und die Möglichkeit, uns individuell weiterzubilden.“ Michael Koch-Wetzorke, Arzt in der Parkklinik, ergänzte: „In Heiligenfeld wird das ganzheitliche Konzept, das Aspekte wie Mitarbeiterführung, gesundheitsbewusste Ernährung oder Einbindung der Patienten berücksichtigt, auch tatsächlich gelebt. Ich nehme eine tiefe Ernsthaftigkeit wahr, mit der diese Themen in den Klinikalltag eingewoben werden. Das ist für mich der wesentliche Grund, warum ich hier arbeite.“

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