Aus: Inspirieren statt motivieren!

Wenn wir unsere Bestimmung, Aufgabe und Berufung miteinander in Einklang bringen, dann ist das ein wichtiger Schritt zur Bestätigung und Vertiefung unseres Lebens.

- Lance Secretan, »inspire!«-Autor -

 

25. Januar 2010

Wir müssen unser Denken schulen - Feature mit Kai Romhardt

Der Westdeutsche Rundfunk hat sich in seiner Sendung “Lebenszeichen” der Frage gewidmet, was Wohlstand ist. Mit dabei ist »inspire!«-Autor Kai Romhardt, der im Herbst mit seinem neuen Buch Wir sind die Wirtschaft neue Perspektiven für unser Verhältnis zum Thema Konsum aufzeigte und mit einem buddhistischen Blick auf wirtschaftliche Prinzipien verdeutlichte, wie wir unser persönliches Verhältnis zu Themen wie Wohlstand und Besitz nicht nur überdenken, sondern auch ausgeglichener gestalten können. Die Hörfunkautorin Helena Pekalis beleuchtet in dem Feature, welche Trugbilder wir uns von Reichtum machen und welche positiven Perspektiven wir entwickeln könnten. Romhardt warnt in dem Beitrag davor, Fehlentwicklungen wie die Wirtschafts- und Finanzkrise alleine am Verhalten einzelner Akteure, seien es Banker oder Unternehmen, festzumachen, und rät dazu, die eigene Betroffenheit viel bewusster zu reflektieren: “Es geht darum, nicht zu sagen: DAS sind die PERSONENGRUPPEN, die das angerichtet haben, sondern: Da gibt es GEISTESZUSTÄNDE, die sind destruktiv, und da gibt es Ideen, die sind destruktiv, und das fängt in meinem EIGENEN Leben an.” Im Interview erklärt der »inspire!«-Autor, wie sich mehr Achtsamkeit im Hinblick auf die eigenen Vorstellungen gegenüber Themen wie Geld und Konsum entwickeln lässt - eine Perspektive, der wir im Alltag gemeinhin oft relativ wenig Aufmerksamkeit schenken. “Wir werden zu Denkern ausgebildet, aber wir haben keine professionelle Ausbildung, wie wir unser Denken SCHULEN können im Sinne von, es auch in heilsame Bahnen zu lenken“, sagt Romhardt. Das vollständige Feature steht online zum Anhören zur Verfügung.