Im März 2010 erscheint in der »inspire!«-Reihe der Titel IQ?EQ?SQ! Spirituelle Intelligenz - das unentdeckte Potenzial der Quantenphysikerin und Management-Beraterin Danah Zohar, das die Wissenschaftlerin gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Psychiater und Psychotherapeuten Ian Marshall verfasst hat. Es erklärt, wie sich spirituelle Intelligenz aus den neuesten Erkenntnissen der Neurowissenschaften ableiten lässt und warum sie für das Business und die Frage der Berufung, die sich immer mehr im Arbeitsleben stehende Menschen stellen, so bedeutsam ist. Im Interview legt Danah Zohar dar, welchen Unterschied spirituelle Intelligenz im Vergleich zu anderen Intelligenzformen macht und wie sie uns dabei helfen kann, Antworten auf die Krisen der Gegenwart zu finden.
„Wir brauchen einen Neuanfang und SQ markiert den Weg dorthin“
Ein Interview mit Danah Zohar
Warum ist spirituelle Intelligenz so wichtig im Berufsleben?
Danah Zohar: Spirituell intelligente Menschen stehen auf und wenden die Dinge zum besseren. Sie sind spontan und leben sehr präsent im Jetzt. Sie reagieren unmittelbar und entwickeln auf diese Weise Kreativität.
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am 9. Februar 2010 in: News, Top-News, alles
(nar) Der Online-Dienst getAbstract, der seinen Lesern das Wissen aktueller Businessbücher als komprimierte Zusammenfassungen anbietet, empfiehlt im Februar den Titel Wir sind die Wirtschaft von »inspire!«-Autor Kai Romhardt. In der getAbstract-Empfehlung heißt es: “Mitten in seiner erfolgreichen Karriere wurde der Manager und Unternehmensberater Kai Romhardt von einer Sinnkrise erfasst. Er stellte sein Leben unter dem Einfluss buddhistischer Lehren neu auf, um zu größerer Zufriedenheit, zu Sinnhaftigkeit und Glück zu finden. Dem buddhistischen Denken ist das Wirtschaftsleben keineswegs fremd. Der Stellenwert, den der westliche Kapitalismus dem Wettbewerb beimisst, gilt aber als zutiefst unbuddhistisch. Romhardt plädiert für einen achtsamen Umgang mit Arbeit, Geld und Konsum. Diese drei Faktoren dekliniert er in dem Buch durch. Formulierungen wie ’sich von unheilsamen Geisteszuständen befreien’ bleiben allerdings recht wolkig und eignen sich jedenfalls nicht als schnelle Problemlöser. Darum geht es Romhardt auch nicht, eher um einen Appell an die innere Einstellung. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die in ihrem täglichen Tun Sinn erfahren wollen und dafür auch bereit sind, einschneidende Veränderungen vorzunehmen.”
Zur Empfehlung
am 3. Februar 2010 in: News, alles
Der Westdeutsche Rundfunk hat sich in seiner Sendung “Lebenszeichen” der Frage gewidmet, was Wohlstand ist. Mit dabei ist »inspire!«-Autor Kai Romhardt, der im Herbst mit seinem neuen Buch Wir sind die Wirtschaft neue Perspektiven für unser Verhältnis zum Thema Konsum aufzeigte und mit einem buddhistischen Blick auf wirtschaftliche Prinzipien verdeutlichte, wie wir unser persönliches Verhältnis zu Themen wie Wohlstand und Besitz nicht nur überdenken, sondern auch ausgeglichener gestalten können. Die Hörfunkautorin Helena Pekalis beleuchtet in dem Feature, welche Trugbilder wir uns von Reichtum machen und welche positiven Perspektiven wir entwickeln könnten. Romhardt warnt in dem Beitrag davor, Fehlentwicklungen wie die Wirtschafts- und Finanzkrise alleine am Verhalten einzelner Akteure, seien es Banker oder Unternehmen, festzumachen, und rät dazu, die eigene Betroffenheit viel bewusster zu reflektieren: “Es geht darum, nicht zu sagen: DAS sind die PERSONENGRUPPEN, die das angerichtet haben, sondern: Da gibt es GEISTESZUSTÄNDE, die sind destruktiv, und da gibt es Ideen, die sind destruktiv, und das fängt in meinem EIGENEN Leben an.” Im Interview erklärt der »inspire!«-Autor, wie sich mehr Achtsamkeit im Hinblick auf die eigenen Vorstellungen gegenüber Themen wie Geld und Konsum entwickeln lässt - eine Perspektive, der wir im Alltag gemeinhin oft relativ wenig Aufmerksamkeit schenken. “Wir werden zu Denkern ausgebildet, aber wir haben keine professionelle Ausbildung, wie wir unser Denken SCHULEN können im Sinne von, es auch in heilsame Bahnen zu lenken“, sagt Romhardt. Das vollständige Feature steht online zum Anhören zur Verfügung.
am 25. Januar 2010 in: News, alles
(nar) „Wie sieht eine Welt aus, in der wir morgens aufwachen und wissen, dass es nur einem Menschen unter fast sieben Milliarden nicht gut geht? Und in der wir auch gleichzeitig alles Erforderliche geben würden, damit auch dieser Mensch seinen Platz im Leben findet?“, fragt der spirituelle Lehrer Thomas Hübl, der im Zuge seiner Arbeit die große Vision verfolgt, zur Entwicklung einer neuen Wir-Kultur beizutragen. In der Wirtschaft regiert nach wie vor eher der Egozentrismus, und das, obwohl immer mehr Ökonomen einsehen, dass das Business vor allem vom Vertrauen lebt. Zahlreiche Studien belegen, dass Geschäfte immer dann am besten und effektivsten funktionieren, wenn die daran Beteiligten sich einer gemeinsamen Ethik verpflichtet fühlen. In einem Beitrag für das anthroposophische Magazin info3 (erscheint im Februar 2010 in der Druckausgabe) widmet sich »inspire!«-Autorin Nadja Rosmann der Frage, wie der Weg zu einer Wir-Kultur aussehen könnte, der hier einen neuen Orientierungsrahmen schafft. Am Beispiel der Impulse des amerikanischen Soziologen Amitai Etzioni, der im Dezember 2009 den Meister Eckhart Preis der Identity Foundation verliehen bekam, und im Kontext der Gedanken von Rudolf Steiner, zeigt der Beitrag, dass Gemeinschaftsbezüge eine ganz natürliche Entwicklung im Rahmen menschlicher Bewusstseinsevolution ist, die sich längst vollzieht. „Was wir jetzt suchen müssen, ist die Erweiterung dieser Gemeinschaft, die allumfassende Gemeinschaft. Der Hauptgrund, warum wir den Bereich unserer Identität erweitern müssen, liegt darin, dass technologische und ökonomische Prozesse globalisiert wurden und unsere moralischen und politischen Institutionen nicht mit der Entwicklung der ökonomischen und technologischen Kräfte Schritt halten. Eigentlich befinden wir uns während der gesamten Geschichte seit der Moderne immer in einer Art Aufholjagd“, konstatiert Amitai Etzioni, nicht zuletzt im Hinblick auf die großen globalen Herausforderungen wie Terrorismus, Massenarbeitslosigkeit oder Klimawandel. Welche Anregungen dazu die Soziologie liefern kann und warum es wahrscheinlich ist, dass eine spirituelle Perspektive hier eine tragende Rolle spielt, können Sie in der Online-Version des Artikels auf der info3-Webseite nachlesen.
am 19. Januar 2010 in: News, alles
(nar) Wie können wir die Wirtschaft - und damit die Welt - schöpferisch gestalten? Welche Impulse brauchen wir, um die dafür notwendige Kreativität zu entfalten? Karl Gamper, »inspire!«-Autor, Entrepreneur und Berater, geht in seinem Artikel “Erfolg ist menschlich” diesen Fragen nach und beleuchtet die aktuellen Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft aus einer evolutionären Perspektive. Wo manche noch im Jammertal der Wirtschaftskrise lamentieren anstatt zu agieren, ist Gamper der Ansicht, dass die Zeiten nie besser waren, um Erfolg zu haben. Während in den Feuilletons gerade die Anti-Internet-Diskussionen ihre Blüten treiben, die in sozialen Netzwerken den Untergang der Privatsphäre wittern und das Zerstörerische der virtuellen Kostenlos-Kultur beklagen, sieht Gamper die besonderen Chancen dieser neu entstehenden Strukturen. Seine Diagnose: “Gesellschaftlich haben wir damit einen sozialen Treiber der Sonderklasse in Richtung Kreativität. Und in Richtung Individualität. Doch diese Individualität verliert sich nicht in Eigenbrötlerei – sondern vernetzt sich. Es hat sich ein neues Wohlfühl-Szenario gebildet, das wir so umschreiben könnten: Geborgenheit in der Gemeinschaft.” Die Gleichung, die er aufmacht, lautet: Individuell + vernetzt = Erfolg. Einzigartigkeit und Gemeinschaftssinn sind für Gamper dabei keine Gegenspieler, sondern treten in einen fruchtbaren Dialog: “Je individueller der Einzelne, desto spezieller ist er und desto größer sein Wert in der Gemeinschaft. Umgekehrt wird die Gemeinschaft zu jenem Netz, das Individualität erlaubt und fördert.”
Den vollständigen Beitrag von Karl Gamper können Sie hier herunterladen.
Buch-Tipp
So schön kann Wirtschaft sein von Jwala und Karl Gamper
am 19. Januar 2010 in: News, alles
(nar) Das anthroposophische Magazin info3 beschäftigt sich in seiner Januar-Ausgabe mit der Kehrseite des Konsums. Nachdem die erste Euphorie zu nachhaltigem Konsum etwas abgeklungen ist, nicht zuletzt unterlegt durch verschiedene Studien, die zeigen, dass die konkrete Kaufbereitschaft der Verbraucher für faire, aber teurere Produkte doch zurückhaltender ist als diesbezügliche positive Selbstaussagen, widmet sich der info3-Artikel unter der Überschrift “Ab sofort wird scharf geschossen” der Frage, welche spirituellen Dimensionen sich bei diesem Thema zeigen. Im Beitrag kommt auch »inspire!«-Autor Kai Romhardt zu Wort, der dafür plädiert, sich mit mehr Achtsamkeit den eigenen Konsumbedürfnissen zu widmen. “Ohne Achtsamkeit sind wir nicht länger Herr unserer Konsumprozesse. Die Prozesse und Konsumobjekte greifen nach uns und wir leisten mit nachlassender Bewusstheit und Energie immer geringeren Widerstand”, so der Gründer des Netzwerkes Achtsame Wirtschaft. Seiner Meinung nach sind es vor allem unheilsame Geisteszustände, die uns zum Konsum treiben, beispielsweise wenn wir aus Neid mit anderen um den Besitz von Statussymbolen konkurrieren, Trauer unter Einkäufen ersticken, aus Gier nach Schnäppchen jagen oder versuchen, mit (nachhaltigen) Produkten unsere Minderwertigkeitsgefühle zu kompensieren.
Den vollständigen Artikel können Sie hier mit freundlicher Genehmigung der info3-Redaktion herunterladen.
info3 berichtet regelmäßig über Beispiele alternativen Wirtschaftens und stellt Pioniere einer nachhaltigen Ökonomie vor. Ein kostenloses Probe-Abo ist hier erhältlich.
Buch-Tipp
Wir sind die Wirtschaft von Kai Romhardt
am 13. Januar 2010 in: News, alles
(nar) Hohe Renditen für Aktionäre und Boni für Top-Manager haben in der Wirtschaft die Grundsatzfrage aufgeworfen, wie viel Gewinnorientierung im Sinne privater Interessen das Business verträgt. Bei einer Veranstaltung der Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn in Kooperation mit dem info3-Verlag zeigten ausgewählte anthroposophische Unternehmen, dass es auch anders geht. Der Naturkosmetik- und Heilmittelhersteller Wala, der Farbenanbieter Stockmar, das Reinigungsmittelunternehmen Sonnet und der info3-Verlag illustrierten, dass ein Wirtschaften auch jenseits dieser “Anreizsysteme” möglich ist. Alle vier Unternehmen haben sich Geschäftsmodelle gegeben, die über teils komplexe juristische Konstruktionen privaten Besitz am Unternehmen verhindern. Wala beispielsweise “gehört” einer Stiftung, der die Gewinne des Unternehmens zufließen. Auf dieser Basis wird ein Kapitalstock gebildet, der in die weitere Expansion des Unternehmens fließt, so dass dieses nicht vom Kapitalmarkt abhängig ist - eine Strategie, die zu einem zwar langsamen, aber nachhaltigen Wachstum führt. Die anthroposophischen Unternehmer sehen ihre primäre Aufgabe darin, im besten Sinne des Wortes “etwas zu unternehmen”, anstatt schlicht auf Kapitalmaximierung erpicht zu sein.
Weitere Informationen:
Kapital als Verantwortung, info3-Blog 11.11.09
am 24. November 2009 in: News, alles